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Die globale Erwärmung ist eines der sichtbarsten und bekanntesten Anzeichen des voranschreitenden Klimawandels. Die Konsequenzen dieser Veränderungen kann heute niemand genau beziffern, aber eines scheint sicher: sie werden ökologisch wie ökonomisch enorme Ausmaße annehmen. Damit gehört der Klimaschutz ganz sicher zu den größten Aufgaben der Zukunft.
Verantwortung übernehmen heißt Handeln
Die globalen Ursachen des Klimawandels verlangen auch globale Lösungen, doch im Spannungsfeld zwischen Ökonomie und Ökologie und den verschiedenen nationalen Positionen sind Fortschritte selten, und drohen zu spät zu kommen. Oder wie Al Gore es augedrückt hat: "The struggle to save the global environment is in one way much more difficult … this time the war is with ourselves. We are the enemy, just as we have only ourselves as allies." Und so haben wir entschieden, dass wir nicht länger Teil des Problems sein wollen, sondern Teil der Lösung. Das heißt für uns handeln - und zwar jetzt.
CO2-Emissionen als wesentlicher Faktor
CO2 (Kohlenstoffdioxid) ist ein farbloses, nicht brennbares, geruchloses und ungiftiges Gas, das mit ca. 0,04% natürlicher Bestandteil der Erdatmosphäre ist. Aufgrund seiner Eigenschaft Wärmestrahlung zu absorbieren zählt man CO2 zu den sog. Treibhausgasen. Ohne auf die Fachdiskussionen über den genauen Zusammenhang zwischen CO2-Emissionen und Treibhaus-Effekt eingehen zu wollen oder zu können, gehen wir davon aus, dass dieser Zusammenhang wissenschaftlich hinreichend nachweisbar ist, und der seit dem Beginn der Industrialisierung kontinuierlich steigende CO2-Anteil an der Atmosphäre eine der wesentlichen Ursachen für die globale Erwärmung ist.
Green IT als Weg
Die Energiebilanz von IT wird leicht unterschätzt. Schon eine einzelne Suchanfrage bei Google, so die New York Times, verbraucht so viel Strom wie eine Energiesparlampe in einer Stunde. Dieser CO2-Fußabdruck führt dazu, dass das Rechenzentrum von Google - etwa eine halbe Million Rechner - den Energiebedarf einer Kleinstadt mit mehreren Millionen Dollar Kosten monatlich aufweist. Laut Studien von IDC und Gartner hat die CO2-Emission aller Rechenzentren weltweit inzwischen den des Flugverkehrs erreicht. Damit verbrauchen Rechner und Server zwischen ein und zwei Prozent des weltweiten Stroms. Der Stromverbrauch des XQueue Rechenzentrum ist für mehr als die Hälfte der CO2-Emissionen unseres Unternehmens verantwortlich, Tendenz steigend. Ähnlich wie sich die Rechenleistung von Prozessoren etwa alle zwei Jahre verdoppelt (Mooresches Gesetz), verdoppelt sich der Energiebedarf der Rechenzentren ca. alle 5 Jahre. Deshalb ist Green IT einer der wichtigsten Wege für uns, um unsere CO2-Emission zu senken.
Unsere Maßnahmen
Mit professioneller Unterstützung durch die 3C Group haben wir zunächst die CO2-Bilanz unseres Unternehmens kalkuliert. Dazu wird der direkte Energiebedarf (Strom, Heizung) genauso einbezogen wie die die Verbrauchsmaterialien (z.B. Wasser, Papier), die Reisetätigkeit und Abfallbeseitigung. Unser Ziel war es nun, diese CO2-Bilanz möglichst schnell und nachhaltig zu senken. Dazu haben wir eine Reihe an Maßnahmen geprüft, und einige der wichtigsten davon bereits umgesetzt wie etwa:
- Umstellung auf CO2-neutralen Strom in unseren Büros in Offenbach und Freiburg
- Kauf einer ausreichenden Menge von sogenannten Zertifikaten. Dabei investieren wir in Projekte, die nachweislich eine ausreichende
Menge CO2 eliminieren oder einsparen, wie

Wasserenergie-Kleinprojekt Rio Grande do Sul (Brasilien)
Methan-Rückgewinnungsprojekt Hennstedt (Deutschland)
Windkraftanlage in Maharashtra (Indien)
- Investition in ein langfristig laufendes Aufforstungsprojekt (Costa Rica)
Das Ergebnis: XQ ist CO2-neutral
Damit ist es uns gelungen, XQueue am 21. Dezember 2007 CO2 neutral zu machen. Damit sind wir der erste Full Service E-Mail-Marketing-Anbieter in Deutschland, der dieses Ziel erreicht hat. Für unsere Kunden bedeutet das, dass sämtliche über XQueue versendete E-Mails klimaneutral sind.


